Castello della Sala

Castello della Sala
Im Land der Weißweine, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint

Im Land der Weißweine, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint

Das Castello della Sala liegt in Umbrien, nahe der Grenze zur Toskana und etwa 18 km von der antiken Stadt Orvieto entfernt. Die Ländereien des Kastells, einer imponierenden Festung aus mittelalterlicher Zeit, umfassen 500 Hektar, davon 170 ha Rebflächen, auf halber Strecke zwischen dem Fluss Paglia und dem Gipfel des Monte Nibbio.

Die Geschichte

Die Geschichte

Das Castello della Sala wurde 1350 für Angelo Monaldeschi della Vipera erbaut, dessen Familie im Gefolge von Karl dem Großen im 9. Jahrhundert nach Italien gekommen war. Seit dem 14. Jahrhundert kämpften die Mitglieder der Familie miteinander um die Herrschaft über Orvieto, die 1437 von Gentile errungen wurde, dem Sohn von Piero Antonio dei Monaldeschi della Vipera della Sala und für etwa ein Jahrzehnt Tyrann über die Stadt. Marchese Niccolò (Vater des jetzigen Ehrenpräsidenten Piero Antinori) beschloss 1940, sich auch der Produktion von Weißweinen zu widmen, und richtete seine Aufmerksamkeit auf Umbrien, genauer auf das Castello della Sala. Er restaurierte einen Teil des Kastells, indem er den Empfangssaal und einige andere Räume wieder herrichten ließ.

Weinberge, Versuche und Kellereien

Weinberge, Versuche und Kellereien
Die Weinberge

Die Weinberge

Die 170 ha Rebflächen, bestockt mit traditionellen Rebsorten wie Procanico und Grechetto, aber auch mit Chardonnay, Sauvignon Blanc, Sémillon, Pinot Bianco, Viognier und einem kleinen Anteil von Traminer und Riesling, liegen in Quoten von 220 m bis 470 m. Die Zone von Castello della Sala ist ganz besonders berufen für die Produktion von Weißweinen, aber es gibt einen Sonderfall: Pinot Nero findet in diesem Terroir die idealen Bedingungen, um sich optimal zu entfalten. Das Gebiet ist von tendenziell tonhaltigen Böden geprägt, gut zum Sonnenaufgang hin ausgerichteten Weinbergen und hervorragenden Tag-Nacht-Temperaturunterschieden, und der Morgennebel spielt eine wichtige Rolle bei der Beerenreife.

1985, Geburtsstunde des Cervaro della Sala

1985, Geburtsstunde des Cervaro della Sala

Im Frühjahr 1979, im Alter von 25 Jahren, kam der Agronom Renzo Cotarella zum Castello della Sala. Die Arbeit an einem ehrgeizigen Projekt begann sofort: die Schaffung eines Weißweins, der sich mit der Alterung entwickelt und besser wird. Man machte Versuche mit Chardonnay und man vertiefte die Kenntnisse von Grechetto, einer interessanten Rebsorte, die Typizität und territorialen Charakter verleiht. Die Suche nach einem großen Wein, der sich mit seinem Charakter und seiner Persönlichkeit Geltung verschafft, wurde fast zur Obsession. Nach einer Reihe von enttäuschenden Jahrgängen ist es die Lese 1985, die den ersten wahren Cervaro della Sala schenkt: einen der ersten italienischen Weine mit malolaktischer Gärung und Ausbau in Barriques.

Die Kellereien

Die Kellereien

Das moderne Konzeot der Vinifikationskellerei, entwickelt, um Frische und Aromen der Beeren hervorzuheben und kompromisslose Qualität zu sichern, harmoniert bestens mit der historischen Anlage der Ausbaukellerei, die aus dem 16. Jahrhundert stammt und unter der alten Festung von Castello della Sala liegt. Hier ruhen auch heute noch Cervaro della Sala und Pinot Nero in Barriques aus französischer Eiche, geschützt von den dicken Festungsmauern, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise konstant halten.

Moderne territoriale Identität in einem antiken Territorium

Große territoriale Identität über autochthone und nichtautochthone Rebsorten. Jeder Wein ist der moderne Ausdruck eines antiken Terroirs.

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