Klima

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Im Gebiet des Chianti Classico war der Jahrgang von kaltem regnerischem Wetter im Herbst und im Winter gepr├Ągt; diese Niederschl├Ąge versorgten die B├Âden mit guten Wasserreserven f├╝r das Fr├╝hjahr, das anfangs mild und ohne jeden K├Ąlteeinbruch war. Die Reben trieben daher regul├Ąr und zeitlich im langj├Ąhrigen Durchschnitt aus. Im Juni und in der ersten Julitagen fiel Regen, der den Pflanzen einen Wachstumsschub gab. Bl├╝te und Fruchtansatz waren regul├Ąr, obgleich die oben erw├Ąhnten Regenf├Ąlle von Beginn an Auswirkungen auf die Gr├Â├če der Beeren und der Trauben hatten und diese im Sommer in ph├Ąnologischer Hinsicht in ihrer Entwicklung verfr├╝ht waren. Die Pflanzen setzten ihr starkes Wachstum auch in der Sommerzeit fort, bis im August gro├če Hitze und Trockenheit einsetzten, die bis zur ersten Septemberdekade anhielten. Trotz dieses extremen Wetterbedingungen setzten die wei├čen Trauben ihre Reifeprozess aufs Beste fort und bewahrten auch einen optimalen Gesundheitszustand. Die Lese, ausschlie├člich in flache Erntekisten, erfolgte zwischen dem 18. und dem 20. September, danach durchliefen die Trauben die Phase des Antrocknens in den daf├╝r vorgesehenen R├Ąumlichkeiten des Unternehmens und wurden in den Tagen unmittelbar vor Weihnachten gepresst.

Weinbereitung

Die Trauben, die ausschlie├člich von den drei im Chianti Classico gelegenen Besitzt├╝mern von Antinori stammen, wurden sorgf├Ąltig selektiert und am 18. September, als sie einen guten S├Ąure- und Zuckergehalt hatten, gelesen. Die Beeren waren gesund, was eine Grundbedingung f├╝r die anschlie├čende Phase der Antrocknung ist. Sie wurden von Hand auf den dazu vorgesehenen Matten in der Tenuta Tignanello ausgebreitet, wo sie bis zum 20. Dezember antrockneten. Danach wurden sie schonend gepresst, um den sensorischen und aromatischen Reichtum zu bewahren, und der Most wurde in die typischen caratelli (Holzf├Ąsschen) gef├╝llt, die aus verschiedenen Holzarten hergestellt sind und jeweils ein Fassungsverm├Âgen zwischen 50 l und 200 l haben. Dort erfolgte die lange und langsame alkoholische G├Ąrung. Der Wein ruhte etwa 3 Jahre in den caratelli und wurde dann assembliert und in Flaschen abgef├╝llt.

Geschichte

Die Vinsanto-Herstellung in der Toskana geht zumindest bis auf mittelalterliche Zeiten zur├╝ck: der Vinsanto wird als wahre regionale Spezialit├Ąt angesehen, und auch die Familie Antinori hat ihn seit jeher erzeugt. Der erste Jahrgang des Vinsanto Tenute Marchese Antinori (Vinsanto aus 'nat├╝rlicher' Herstellung) war jedoch 1987.

Verkostungsnotizen

Bernsteinfarben mit goldenen Reflexen. An der Nase angenehm intensiv mit einem Duftspektrum von Trockenobst, Feige, Pflaume und ger├Âsteter Mandel; gro├če Komplexit├Ąt von s├╝├čen und Gew├╝rznoten, die sch├Ân miteinander verschmolzen sind und eine hervorragende Reinheit erkennen lassen. Am Gaumen eine beeindruckende Ausgewogenheit von S├Ąure und S├╝├če, die den Vinsanto weich, rund und umh├╝llend macht und einen faszinierenden und lange anhaltenden Nachgeschmack schenkt.

Klima

Im Gebiet des Chianti Classico war der Jahrgang von kaltem regnerischem Wetter im Herbst und im Winter gepr├Ągt; diese Niederschl├Ąge versorgten die B├Âden mit guten Wasserreserven f├╝r das Fr├╝hjahr, das anfangs mild und ohne jeden K├Ąlteeinbruch war. Die Reben trieben daher regul├Ąr und zeitlich im langj├Ąhrigen Durchschnitt aus. Im Juni und in der ersten Julitagen fiel Regen, der den Pflanzen einen Wachstumsschub gab. Bl├╝te und Fruchtansatz waren regul├Ąr, obgleich die oben erw├Ąhnten Regenf├Ąlle von Beginn an Auswirkungen auf die Gr├Â├če der Beeren und der Trauben hatten und diese im Sommer in ph├Ąnologischer Hinsicht in ihrer Entwicklung verfr├╝ht waren. Die Pflanzen setzten ihr starkes Wachstum auch in der Sommerzeit fort, bis im August gro├če Hitze und Trockenheit einsetzten, die bis zur ersten Septemberdekade anhielten. Trotz dieses extremen Wetterbedingungen setzten die wei├čen Trauben ihre Reifeprozess aufs Beste fort und bewahrten auch einen optimalen Gesundheitszustand. Die Lese, ausschlie├člich in flache Erntekisten, erfolgte zwischen dem 18. und dem 20. September, danach durchliefen die Trauben die Phase des Antrocknens in den daf├╝r vorgesehenen R├Ąumlichkeiten des Unternehmens und wurden in den Tagen unmittelbar vor Weihnachten gepresst.

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