Klima

Klima

Der Winter war mild mit ├╝ppigen Niederschl├Ągen, dank derer die Wasserreserven der B├Âden nach einer Zeit der Trockenheit wiederhergestellt wurden. Mit dem starken Temperaturanstieg in der letzten Aprildekade kam das Austreiben der Sangiovese-Reben zum Abschluss. Das Fr├╝hjahr und der Sommer waren k├╝hl, beg├╝nstigten so eine regul├Ąre Entwicklung der Pflanzen und f├╝hrten zu einer nur leichten Versp├Ątung der Reifezeit der Trauben.

Weinbereitung

Die Sangiovese-Trauben des Weinbergs Santa Pia wurden etwa Mitte Oktober ausschlie├člich von Hand gelesen. Nach dem Entrappen und schonenden Zerdr├╝cken der Beeren wurde der Most in Inox-Edelstahltanks gegeben, in denen die alkoholische G├Ąrung bei kontrollierter Temperatur stattfand, um die typischen Sangiovese-Aromen zu bewahren. Die Mazeration dauerte weitere 20 Tage und nach deren Abschluss wurde der Wein f├╝r die malolaktische G├Ąrung und den anschlie├čenden etwa 12monatigen Ausbau in 500 l-Tonneaux umgef├╝llt. Nach der Abf├╝llung in Flaschen folgten weitere 20 Monate der Verfeinerung.

Geschichte

La Braccesca erstreckt sich ├╝ber 508 Hektar, wo einst das alte Gut der Grafen von Bracci lag, auf die auch der Name des Gutes und das Wappen zur├╝ckgehen: ein von einer R├╝stung bedeckter Arm (italienisch braccio), der ein Schwert tr├Ągt. Die Rebfl├Ąche betr├Ągt insgesamt 340 ha, die sich auf zwei Zonen verteilen: ein Teil mit 366 ha Fl├Ąche, davon 237 ha Weinberge, liegt an der Grenze zwischen dem Gemeindegebiet von Montepulciano und dem von Cortona; der andere mit 142 ha, davon 103 ha Weinberge, erstreckt sich bis nach Montepulciano ├╝ber drei der renommiertesten Subzonen f├╝r die Produktion gro├čer Rotweine, Cervognano, Santa Pia und Gracciano. Santa Pia entsteht auf einem Weinberg von 15 Hektar in der gleichnamigen Gemarkung ├╝ber den Steilh├Ąngen unter Montepulciano. Der spezielle Boden, skelettreich mit lehmigem Sand, ist von Vorteil bei dem Ziel, einen eleganten und gleichzeitig klassischen Ausdruck von Sangiovese zu kreieren, der die ganze Unverwechselbarkeit des historischen Anbaugebiets vermitteln kann. Der erste erzeugte Jahrgang von Santa Pia war 2001.

Verkostungsnotizen

In der Farbe intensiv rubinrot. Das Duftbouquet erinnert an Leder und Tabak in Verbindung mit Noten von reifer roter Frucht und Chinarinde. Am Gaumen schmackhaft und umh├╝llend mit weichen seidigen Tanninen. Das Finale ist lang und anhaltend.

Awards

Wine Spectator 92/100 USA

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Der Winter war mild mit ├╝ppigen Niederschl├Ągen, dank derer die Wasserreserven der B├Âden nach einer Zeit der Trockenheit wiederhergestellt wurden. Mit dem starken Temperaturanstieg in der letzten Aprildekade kam das Austreiben der Sangiovese-Reben zum Abschluss. Das Fr├╝hjahr und der Sommer waren k├╝hl, beg├╝nstigten so eine regul├Ąre Entwicklung der Pflanzen und f├╝hrten zu einer nur leichten Versp├Ątung der Reifezeit der Trauben.

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