Weinbereitung

Klima

Der Herbst des Jahres 2003 war gepr├Ągt von starken Niederschl├Ągen, die einen Wiederanstieg des Grundwasserspiegels erm├Âglichten, der w├Ąhrend der extremen Trockenheit des Sommers auf eine harte Probe gestellt worden war. Der Winter brachte strenge Temperaturen mit ├╝ppigen und wiederholten Niederschl├Ągen, auch in Form von Schnee. Dieser klimatische Verlauf f├╝hrte dazu, dass auch die fr├╝hen Variet├Ąten etwa 10 bis 15 Tage sp├Ąter als im langj├Ąhrigen Durchschnitt austrieben. Das Wetter in der Zeit der Bl├╝te und des Fruchtansatzes war ausgesprochen regnerisch bei recht k├╝hlen Temperaturen (was in den letzten drei bis vier Jahren nie vorgekommen ist), und die vegetative Entwicklung war zwar gut, holte aber die anf├Ąngliche Versp├Ątung bis zur Zeit des Farbansatzes und der Reife nicht wieder auf. Vor der Lese waren sehr intensive Selektionen erforderlich, da dieser Wetterverlauf eine zu hohe Produktionslast der Reben verursacht hatte. Die Lese begann etwa zwei Wochen sp├Ąter als im langj├Ąhrigen Durchschnitt, als die Beeren sowohl in vegetativer als auch in gesundheitlicher Hinsicht den besten qualitativ-quantitativen Stand erreicht hatten.

Weinbereitung

Die von dem Weinberg Santa Pia in der Gemeinde Montepulciano stammenden Beeren, gelesen beim Erreichen eines sehr guten Reifegrads, wurden entrappt und schonend zerdr├╝ckt. Es folgte die 20t├Ągige Mazeration; in dieser Zeit schloss der Wein auch die alkoholische G├Ąrung bei einer Temperatur von nicht ├╝ber 30┬░ C ab. Danach wurde er in franz├Âsische und ungarische Barriques gegeben, in denen er die malolaktische G├Ąrung durchlief. Der Ausbau in Barriques dauerte 14 Monate; in dieser Zeit wurde der Wein mehrmals travasiert. Die Abf├╝llung in Flaschen erfolgte zu Beginn des Fr├╝hjahres.

Geschichte

La Braccesca erstreckt sich ├╝ber 508 Hektar, wo einst das alte Gut der Grafen von Bracci lag, auf die auch der Name des Gutes und das Wappen zur├╝ckgehen: ein von einer R├╝stung bedeckter Arm (italienisch braccio), der ein Schwert tr├Ągt. Die Rebfl├Ąche betr├Ągt insgesamt 340 ha, die sich auf zwei Zonen verteilen: ein Teil mit 366 ha Fl├Ąche, davon 237 ha Weinberge, liegt an der Grenze zwischen dem Gemeindegebiet von Montepulciano und dem von Cortona; der andere mit 142 ha, davon 103 ha Weinberge, erstreckt sich bis nach Montepulciano ├╝ber drei der renommiertesten Subzonen f├╝r die Produktion gro├čer Rotweine, Cervognano, Santa Pia und Gracciano. Santa Pia entsteht auf einem Weinberg von 15 Hektar in der gleichnamigen Gemarkung ├╝ber den Steilh├Ąngen unter Montepulciano. Der spezielle Boden, skelettreich mit lehmigem Sand, ist von Vorteil bei dem Ziel, einen eleganten und gleichzeitig klassischen Ausdruck von Sangiovese zu kreieren, der die ganze Unverwechselbarkeit des historischen Anbaugebiets vermitteln kann. Der erste erzeugte Jahrgang von Santa Pia war 2001.

Verkostungsnotizen

Intensiver und typisch aromatischer Duft mit Noten von roten Fr├╝chten, pr├Ąsent auch eine leichte Vanillenote. Der Geschmack ist voll, strukturiert und ausgewogen mit s├╝├čen und anhaltenden Tanninen.

Klima

Der Herbst des Jahres 2003 war gepr├Ągt von starken Niederschl├Ągen, die einen Wiederanstieg des Grundwasserspiegels erm├Âglichten, der w├Ąhrend der extremen Trockenheit des Sommers auf eine harte Probe gestellt worden war. Der Winter brachte strenge Temperaturen mit ├╝ppigen und wiederholten Niederschl├Ągen, auch in Form von Schnee. Dieser klimatische Verlauf f├╝hrte dazu, dass auch die fr├╝hen Variet├Ąten etwa 10 bis 15 Tage sp├Ąter als im langj├Ąhrigen Durchschnitt austrieben. Das Wetter in der Zeit der Bl├╝te und des Fruchtansatzes war ausgesprochen regnerisch bei recht k├╝hlen Temperaturen (was in den letzten drei bis vier Jahren nie vorgekommen ist), und die vegetative Entwicklung war zwar gut, holte aber die anf├Ąngliche Versp├Ątung bis zur Zeit des Farbansatzes und der Reife nicht wieder auf. Vor der Lese waren sehr intensive Selektionen erforderlich, da dieser Wetterverlauf eine zu hohe Produktionslast der Reben verursacht hatte. Die Lese begann etwa zwei Wochen sp├Ąter als im langj├Ąhrigen Durchschnitt, als die Beeren sowohl in vegetativer als auch in gesundheitlicher Hinsicht den besten qualitativ-quantitativen Stand erreicht hatten.

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