Verkostungsnotizen

Klima

Der Jahrgang 2009 war geprĂ€gt von einem Winter mit milden Temperaturen und NiederschlĂ€gen, was zu einem hervorragenden Austreiben der Pflanzen in den ersten Apriltagen beitrugen. Vom 20. April bis zum 15. Mai waren Temperaturen weit unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt zu verzeichnen; diese unerwartete KĂ€lte verlangsamte den vegetativen Zyklus, der mit dem warmen Wetter in der zweiten MaihĂ€lfte wieder einsetzte. Der Fruchtansatz erfolgte wie ĂŒblich in den ersten Junitagen. Dank eines recht regnerischen Sommeranfangs verlief die vegetative Entwicklung der Reben weiterhin positiv. RegenfĂ€lle ermöglichten ein gutes vegetatives Gleichgewicht auch im heißen Monat August und sicherten die vollstĂ€ndige Entwicklung der Farbstoffe. Die guten Tag-Nacht-Temperaturunterschiede im August ließen die Beeren allmĂ€hlich reifen und gesund und unbeschĂ€digt den Lesezeitpunkt erreichen. Unter warmen und trockenen Wetterbedingungen konnte die Lese beim besten Reifegrad der Beeren Ende September stattfinden. Der Wein ist ausgewogen im Geschmack, sĂŒĂŸ und intensiv.

Weinbereitung

Die Beeren wurden unmittelbar nach der Lese entrappt, schonend gepresst und in Inox-Edelstahltanks gefĂŒllt. Die erste Phase der Mazeration, die prĂ€fermentative Kaltmazeration, erfolgte, indem die Maische auf 5 bis 10° C abgekĂŒhlt und drei bis vier Tage bei dieser Temperatur gehalten wurde. Dies ermöglichte ein selektives Vorgehen bei diesem Prozess, so dass die Extraktion der flĂŒchtigen Substanzen und Anthocyane in den Schalen stĂ€rker war als die der Tannine. Anschließend wurde der Most erwĂ€rmt und dann mit Reinzuchthefen inokuliert; die etwa einwöchige GĂ€rung erfolgte auf den Schalen bei einer kontrollierten Temperatur von 30° C und einer eher schonenden Steuerung der Extraktionsoperationen (Remontagen). Danach wurde der Wein in 225 l-Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche travasiert, in denen er die malolaktische GĂ€rung abschloss. Er blieb weitere etwa 10 Monate in Holz, bevor er in Flaschen abgefĂŒllt wurde und dort circa 8 Monate verfeinerte.

Geschichte

Die Fattoria Aldobrandesca liegt in der Toskana im Herzen der sĂŒdlichen Maremma und im Zentrum des sogenannten "Etruskischen Tuffgebiets". Dieser Wein ist den "vie cave" gewidmet, den in den Tuff gegrabenen etruskischen Straßen, die das Gebiet von Sovana wie die Weinberge der Fattoria tief zerfurchen und Verkehrswege Ă€ltester Zeit erkennen lassen. Vie Cave ist das Ergebnis einer sorgfĂ€ltigen geologischen und önologischen Forschung zur Entfaltung des Potenzials der im italienischen Panorama neuen Rebe Malbec, die französischen Ursprungs ist und in der "vulkanischen" Maremma ihr ideales Terroir gefunden hat.

Verkostungsnotizen

Der Vie Cave 2009 ist von intensiv rubinroter Farbe und geprĂ€gt von einem komplexen aromatischen Duftbild: Noten von reifer schwarzer Frucht, Lakritz und GewĂŒrz. Am Gaumen prĂ€sentiert er sich seidig, umhĂŒllend und von guter Struktur und Persistenz. Im Nachgeschmack werden wieder reife schwarze Frucht und Lakritz, aber auch Kaffee und dunkle Schokolade wahrgenommen.

Klima

Der Jahrgang 2009 war geprĂ€gt von einem Winter mit milden Temperaturen und NiederschlĂ€gen, was zu einem hervorragenden Austreiben der Pflanzen in den ersten Apriltagen beitrugen. Vom 20. April bis zum 15. Mai waren Temperaturen weit unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt zu verzeichnen; diese unerwartete KĂ€lte verlangsamte den vegetativen Zyklus, der mit dem warmen Wetter in der zweiten MaihĂ€lfte wieder einsetzte. Der Fruchtansatz erfolgte wie ĂŒblich in den ersten Junitagen. Dank eines recht regnerischen Sommeranfangs verlief die vegetative Entwicklung der Reben weiterhin positiv. RegenfĂ€lle ermöglichten ein gutes vegetatives Gleichgewicht auch im heißen Monat August und sicherten die vollstĂ€ndige Entwicklung der Farbstoffe. Die guten Tag-Nacht-Temperaturunterschiede im August ließen die Beeren allmĂ€hlich reifen und gesund und unbeschĂ€digt den Lesezeitpunkt erreichen. Unter warmen und trockenen Wetterbedingungen konnte die Lese beim besten Reifegrad der Beeren Ende September stattfinden. Der Wein ist ausgewogen im Geschmack, sĂŒĂŸ und intensiv.

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