Verkostungsnotizen

Klima

Die ersten Monate des Jahres waren von RegenfĂ€llen geprĂ€gt, die zu großen Wasserreserven in den Böden fĂŒhrten. Daher war die vegetative Entwicklung des Sangiovese im gesamten FrĂŒhjahr stark und konstant, so dass eine ĂŒppige Laubwand gebildet wurde. In der Sommerperiode war das Wetter vorwiegend trocken und warm, und die vorher entstandenen Wassererserven ermöglichten es den Reben, bestmöglich zu reagieren und die Beerenreife abzuschließen.

Weinbereitung

Durch sorgfĂ€ltige Selektion, die Ende Juli als so genannte "grĂŒne Selektion" und dann wieder kurz vor dem Lesezeitpunkt durchgefĂŒhrt wird, blieben nur die besten Trauben fĂŒr eine perfekte Reife an den Reben. Nach dem Entrappen und ZerdrĂŒcken der Beeren wurde der Most in Edelstahltanks gefĂŒllt, in denen die etwa fĂŒnfzehntĂ€gige alkoholische GĂ€rung bei einer Temperatur von unter 27° C einsetzte. Der so gewonnene Wein durchlief anschließend die malolaktische GĂ€rung, danach begann die Ausbauphase in EichenfĂ€ssern mit einem Fassungsvermögen zwischen 30 hl und 80 hl. Nach mehr als zwei Jahren des Ausbaus wurde der Wein in der zweiten JanuarhĂ€lfte 2013 in Flaschen abgefĂŒllt.

Geschichte

Die Tenuta Pian delle Vigne liegt 6 km sĂŒdwestlich von Montalcino. Ihr Name geht auf das gleichnamige Anwesen zurĂŒck, auf dem sich eine typische Eisenbahnstation des 19. Jahrhunderts befindet. Das Gut umfasst 184 ha, von denen 65 Hektar in sĂŒdwestlicher Ausrichtung und in Quoten von etwa 130 m mit Reben bestockt sind. Pian delle Vigne folgt seit jeher dem Konzept der großen FĂ€sser, in denen die außergewöhnliche IntegritĂ€t der Sangiovese-Frucht bewahrt werden kann und die dem Brunello seine typische vibrierende Eleganz verleihen. Das Gut ist seit 1995, dem Jahr der ersten Lese des Brunello Pian delle Vigne, im Besitz der Familie Antinori.

Verkostungsnotizen

Der Pian delle Vigne 2009 prĂ€sentiert sich in intensiv rubinroter Farbe mit granatroten Reflexen. An der Nase Wahrnehmung intensiver Noten von BlĂŒten (Veilchen) und Frucht (Pflaume und Brombeere), gut eingebunden in die Aromen des Ausbaus in Holz. Im Finale verschmelzen der leichte Anklang an GewĂŒrz und die Schokolade-Noten mit Leder, Tabakblatt und Balsamnoten. Am Gaumen ein eleganter Auftakt: umhĂŒllend mit seidigen und weichen Tanninen, prĂ€gnanter Geschmack mit einer LĂ€nge, in der die SĂ€urenote und die MineralitĂ€t hervortreten. Der ausgeprĂ€gte Charakter lĂ€sst Langlebigkeit und zukĂŒnftiges Ausdruckspotenzial erahnen.

Awards

James Suckling 94/100 USA Wine Enthusiast 92/100 USA

Klima

Die ersten Monate des Jahres waren von RegenfĂ€llen geprĂ€gt, die zu großen Wasserreserven in den Böden fĂŒhrten. Daher war die vegetative Entwicklung des Sangiovese im gesamten FrĂŒhjahr stark und konstant, so dass eine ĂŒppige Laubwand gebildet wurde. In der Sommerperiode war das Wetter vorwiegend trocken und warm, und die vorher entstandenen Wassererserven ermöglichten es den Reben, bestmöglich zu reagieren und die Beerenreife abzuschließen.

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