Awards

Clima

Die Herbstmonate 2008 und der Winter 2009 waren von kaltem regnerischem Wetter geprĂ€gt; diese NiederschlĂ€ge versorgten die Böden mit guten Wasserreserven fĂŒr das FrĂŒhjahr, das anfangs mild und ohne jeden KĂ€lteeinbruch war. Die Reben trieben daher regulĂ€r und zeitlich im langjĂ€hrigen Durchschnitt aus. Im Juni und in der ersten Julitagen fiel Regen, der den Pflanzen einen Wachstumsschub gab. BlĂŒte und Fruchtansatz waren regulĂ€r, obgleich die oben erwĂ€hnten RegenfĂ€lle von Beginn an Auswirkungen auf die GrĂ¶ĂŸe der Beeren und der Trauben hatten und diese im Sommer in phĂ€nologischer Hinsicht in ihrer Entwicklung verfrĂŒht waren. Die Pflanzen setzten ihr Wachstum auch in der Sommerzeit fort, bis im August große Hitze und Trockenheit einsetzten, die bis zur ersten Septemberdekade anhielten. In der zweiten SeptemberhĂ€lfte und im Oktober waren die Wetterbedingungen mit sonnigen Tagen und starken Tag-Nacht-Temperaturunterschieden ausgesprochen gĂŒnstig und unterstĂŒtzten den Reifeprozess der FrĂŒchte optimal. Die Sangiovese-Beeren wurden Ende September und in den ersten zehn Oktobertagen unter sorgfĂ€ltiger Selektion in den Weinbergen der Badia a Passignano gelesen. Bei ihrer Ankunft in der Kellerei ließ die QualitĂ€t bereits einen Jahrgang von großem Potenzial erkennen.

Vinificazione

Die klimatischen Bedingungen ermöglichten eine absolut gezielte Lese, um in jeder einzelnen Parzelle die sortentypischen Merkmale bestmöglich hervortreten zu lassen. Die Lese erfolgte von Hand je nach Ausrichtung, Quote, Reifezeit und technischen Merkmalen des Rebguts. Die Trauben wurden schonend entrappt und zerdrĂŒckt, um die TypizitĂ€t der Komponenten und DĂŒfte, die fĂŒr den Sangiovese so entscheidend sind, bestmöglich zu bewahren. Die Mazeration der Moste erfolgte unter vorsichtigen Remontagen und DĂ©lestagen, die eine intensive Extraktion sicherten und gleichzeitig Eleganz und Geschmeidigkeit der Tannine bewahrten. Bereits zu Beginn des Vinifizierungsprozesses prĂ€sentierten sich die Moste dank des extrem gĂŒnstigen klimatischen Verlaufs mit einer reichen Ausstattung an Farbstoffen und Struktur. Die alkoholische GĂ€rung nahm etwa 8 Tage in Anspruch, anschließend blieben die Weine weitere zehn bis zwölf Tage zur Mazeration auf den Schalen. Nach dem Abstich wurden die Weine umgehend in Barriques aus ungarischer und zum Teil französischer Eiche umgefĂŒllt, um dort die malolaktische GĂ€rung zu durchlaufen, die spontan bis zum Ende des Jahres ablief. Nach dem Travasieren folgte eine Ausbauphase der Weine von etwa 14 Monaten, immer noch separat in kleine Partien, in Barriques aus ungarischer Eiche von 300 l und 225 l und zum Teil auch in HolzfĂ€ssern französischer Herkunft von 225 l. Danach wurde der Wein in der Fattoria assembliert und in Flaschen abgefĂŒllt, wo er eine weitere Verfeinerungsperiode von 12 Monaten durchlief.

Geschichte

Badia a Passignano Gran Selezione wird aus einer Selektion ausschließlich der besten Trauben des gleichnamigen Besitzes im Chianti Classico erzeugt. Das Gebiet ist seit dem Jahr Tausend fĂŒr seinen Weinbau bekannt. Die RebflĂ€chen liegen in Quoten von etwa 300 m auf Böden, die reich an kalkhaltigem Felsgestein und von mittlerem Tongehalt sind. Der Ausbau der Weine erfolgt in den historischen Kellereien der Badia di Passignano aus dem 10. Jahrhundert.

Note Degustative

Intensiv rubinrote Farbe mit violetten Reflexen. An der Nase prÀsentiert der Wein ausdrucksvoll den Chianti-Sangiovese, das Bouquet von Kirsche, Amarenakirsche, Erdbeer und Himbeer schön verschmolzen mit den typischen Holznoten. Am Gaumen ist der Wein glatt und weich mit deutlich vorhandenen, aber feinen Tanninen. Vibrierend, sanft und von langer und schmackhafter Persistenz.

Awards

I Vini di Veronelli Super Tre Stelle Italy Vini Buoni d'Italia 4 stelle Italy Wine Advocate 92/100 USA Antonio Galloni - Vinous 92/100 USA Falstaff 91/100 Austria James Suckling 93/100 USA

Badia a Passignano 2009

Clima

Die Herbstmonate 2008 und der Winter 2009 waren von kaltem regnerischem Wetter geprĂ€gt; diese NiederschlĂ€ge versorgten die Böden mit guten Wasserreserven fĂŒr das FrĂŒhjahr, das anfangs mild und ohne jeden KĂ€lteeinbruch war. Die Reben trieben daher regulĂ€r und zeitlich im langjĂ€hrigen Durchschnitt aus. Im Juni und in der ersten Julitagen fiel Regen, der den Pflanzen einen Wachstumsschub gab. BlĂŒte und Fruchtansatz waren regulĂ€r, obgleich die oben erwĂ€hnten RegenfĂ€lle von Beginn an Auswirkungen auf die GrĂ¶ĂŸe der Beeren und der Trauben hatten und diese im Sommer in phĂ€nologischer Hinsicht in ihrer Entwicklung verfrĂŒht waren. Die Pflanzen setzten ihr Wachstum auch in der Sommerzeit fort, bis im August große Hitze und Trockenheit einsetzten, die bis zur ersten Septemberdekade anhielten. In der zweiten SeptemberhĂ€lfte und im Oktober waren die Wetterbedingungen mit sonnigen Tagen und starken Tag-Nacht-Temperaturunterschieden ausgesprochen gĂŒnstig und unterstĂŒtzten den Reifeprozess der FrĂŒchte optimal. Die Sangiovese-Beeren wurden Ende September und in den ersten zehn Oktobertagen unter sorgfĂ€ltiger Selektion in den Weinbergen der Badia a Passignano gelesen. Bei ihrer Ankunft in der Kellerei ließ die QualitĂ€t bereits einen Jahrgang von großem Potenzial erkennen.

Badia a Passignano 2009

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