

Das Gut Monteloro befindet sich 12 km von Florenz, inmitten der Hügel hinter Fiesole. Wo man hinschaut Weinberge, Olivenhaine und Wälder aus denen hie und da schöne Villen und Landhäuser hervorschauen.
Überall auf dem Gut findet man Spuren landwirtschaftlichen Lebens der Vergangenheit: Gräben und Entwässerungskanäle aus Trockenmauerwerk, Flusswehre und Brücken aus der Zeit der Medici. Um diese Zeugnisse der Vergangenheit zu erhalten, läuft gerade ein wichtiges Programm der Restaurierung bzw. Instandhaltung dieser Arbeiten aus dem Bereich des Wasserbaus.

Das140 ha große Gut befindet sich 500 m ü.M.; 55 ha sind mit Wein bepflanzt.
Das Klima ist frisch und auf Grund der ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht fiel die Wahl auf weiße Rebsorten, die seit 2002 angepflanzt werden. Nachdem die Beschaffenheit des Bodens und die Umweltbedingungen verschiedener Stellen Monteloros untersucht worden waren, entschied man sich für Rebsorten wie den rheinischen Riesling, den Pinot bianco und Pinot grigio, den Sauvignon und den Gewürztraminer.
Die einzelnen Weinberge sind klein, die geraden Reihen der Rebstöcke befinden sich an Hängen oder auf Terrassen mit Trockenmauern. Bei dieser besonderen Beschaffenheit des Territoriums kann man sich gut vorstellen, dass aus diesen kleinen, in Bezug auf Ausrichtung, Klima und Bodenbeschaffenheit sorgfältig ausgesuchten Weinbergen hervorragende Weißweine hervorgehen.

Auf dem Gut Monteloro wird der Mezzo Braccio Toskana I.G.T. aus den Rebsorten Pinot Grigio, Pinot Bianco und Riesling der gleichnamigen Weinberge produziert. Seinen Namen verdankt der Wein einer hier gebräuchlichen alten Maßeinheit zur Bemessung von Land. Land, das auch heute noch aus kleineren Parzellen besteht, die immer wieder von Wäldern und Bächen unterbrochen werden; Terrassen und Gräben bestimmen das Landschaftsbild, umfasst von Trockenmauern. Eine heterogene Beschaffenheit des Territoriums, klimatisch bedingte Temperaturschwankungen und unterschiedliche Höhenlagen der Weinberge bilden ideale Voraussetzungen für die Produktion hervorragender Weißweine.

Die Gegend ist dafür bekannt, dass sie über viele Jahrhunderte dem Florentiner Adel als Sommersitz diente; berühmte Häuser wie das von Beatrice Portinari und Dante Alighieri, die auf die Weinberge des Gutes zeigen, sind Zeugen dieser Zeit.
Die Leute vor Ort erzählen gern, dass Monteloro Dante Alighieri für seine Divina Commedia inspirierte: Dante, der aus dem Casentino stammte, musste nämlich auf dem Weg nach Hause das Tal der Hölle durchqueren. Am Ende des Tales liegt Monteloro, das Paradies, der Ort seiner geliebten Beatrice.